Go-Live Checkliste
Schrittfolge für Go-Live mit Freeze, DNS, Backups, Tests und Kommunikationspunkten.
Kurz erklärt
Diese Seite beschreibt den Arbeitsstandard für Go-Live Checkliste – mit Fokus auf konkrete Entscheidungen statt allgemeiner Leitlinien.
Zentral sind hier vor allem welche datenklassen gesichert werden und welche rpo/rto je bereich gilt, damit Teams denselben Maßstab anwenden.
Nachvollziehbar wird der Standard erst durch verlinkte Nachweise wie backup-reports und fehlermeldungen und durch dokumentierte Grenzfälle/Ausnahmen.
Wann diese Seite hilft
Typische Situationen, in denen diese Seite als Arbeitsdokument Mehrwert bringt – und wo eine andere Doku passender ist.
Typische Einsätze
- wenn die Vorlage Go-Live Checkliste für wiederkehrende Vorgänge verbindlich werden soll
- wenn Felder zu backup-jobs, zeitfenster und aufbewahrung bisher uneinheitlich oder unvollständig ausgefüllt werden
- wenn Reviews regelmäßig fehlende Nachweise (backup-reports und fehlermeldungen) zeigen
- wenn die Vorlage praxisnäher werden soll, weil z. B. backup läuft, restore wurde aber nie getestet passiert
Eher nicht passend bei
- wenn es bei Go-Live Checkliste nur um einen einmaligen Einzelfall ohne Standardisierungsbedarf geht
- wenn ein detailliertes Projektticket oder eine technische Schritt-für-Schritt-Anleitung gepflegt werden soll
Empfohlener Ablauf
Pragmatische Reihenfolge, die in der Praxis funktioniert – vom Scope bis zum Review.
- Zweck und Geltungsbereich von Go-Live Checkliste definieren (wer startet, wer prüft, wer schließt ab).
- Pflichtfelder und Qualitätskriterien festlegen; wichtig sind Entscheidungen zu welche datenklassen gesichert werden.
- Vorlage mit einem realistischen Beispiel testen und prüfen, ob backup-jobs, zeitfenster und aufbewahrung klar erfassbar sind.
- Freigabe/Version dokumentieren und Nachweis über backup-reports und fehlermeldungen verlinken.
- Nach echten Durchläufen auswerten, welche Felder fehlen oder Missverständnisse verursachen.
Entscheidungsregeln
Go-Live Checkliste ist gut dokumentiert, wenn Regeln, Grenzfälle und Nachweise so konkret sind, dass Teams damit ohne Zusatzabsprachen arbeiten können.
Geltung
Für Go-Live Checkliste zuerst den Anwendungsbereich konkret machen: Backup-Jobs, Zeitfenster und Aufbewahrung.
Prioritäten
Entscheidungen zu welche datenklassen gesichert werden und welche rpo/rto je bereich gilt nicht implizit lassen, sondern Rollen und Freigaben explizit benennen.
Ausnahmen
Ausnahmen nur zulassen, wenn sie den Standard nicht aufweichen; besonders relevant sind hier restore-szenarien und testdaten.
Nachweislogik
Prüfbar ist die Regel erst, wenn backup-reports und fehlermeldungen und restore-testprotokolle sauber verlinkt sind.
Was dokumentiert werden soll
Hier nur die spezifischen Inhalte zu Go-Live Checkliste pflegen; allgemeine Doku-Regeln bleiben in der zentralen Leitlinie. Zentrale Leitlinie.
Die Seite ist dann gut, wenn eine Vertretung den Standard anwenden oder prüfen kann, ohne erst Personenwissen einsammeln zu müssen.
Scope & Begriffe
Begriffe, Scope und Grenzen zu Go-Live Checkliste konkretisieren – inklusive backup-jobs, zeitfenster und aufbewahrung.
Verbindliche Regeln
Den Standard so notieren, dass welche datenklassen gesichert werden und wann restore-tests als bestanden gelten eindeutig entschieden sind.
Nachweise & Ablage
Artefakte direkt nennen und verlinken: Backup-Reports und Fehlermeldungen, Restore-Testprotokolle, Retention-Konfiguration.
Ausnahmen & Historie
Aktive Ausnahmen, letzte Änderung und nächster Review gehören auf die Seite – besonders bei Themen mit restore-szenarien und testdaten.
Typische Stolperfallen
Pflege hier echte Fallstricke aus der Praxis von Go-Live Checkliste; allgemeine Hinweise gehören in die zentrale Leitlinie. Zentrale Leitlinie.
- Umfang driftet: Backup läuft, Restore wurde aber nie getestet.
- Regel bleibt abstrakt: Retention passt nicht zu Compliance-Anforderung.
- Nachweis fehlt: Fehlermeldungen bleiben ohne Ticket.
- Ausnahme entgleist: Einträge werden geändert ohne TTL-Plan.
Prüfung & Pflege
Prüfe diese Seite gegen reale Vorgänge zu Go-Live Checkliste – nicht nur gegen den Wortlaut. Entscheidend ist, ob Standard, Ausnahmen und Nachweise im Alltag tragen.
- Waren Backups im definierten Fenster erfolgreich?
- Wurden Restore-Tests mit brauchbaren Daten geübt?
- Passt Retention noch zum Bedarf?
- Sind kritische Records owner- und zweckklar?
Prüf-Fokus für „Go-Live Checkliste“: Go-Live Checkliste; prüfe dabei insbesondere backup-jobs, zeitfenster und aufbewahrung.
Sinnvolle Kennzahlen
Wenige Kennzahlen genügen – wichtig ist, dass sie Entscheidungen oder Verbesserungen auslösen.
Für „Go-Live Checkliste“ Kennzahlen direkt an welche datenklassen gesichert werden und die häufigsten Praxisrisiken koppeln.
Backup-Erfolgsrate
Anteil erfolgreicher Backup-Läufe
Intervall: monatlich
Restore-Test-Erfolg
Anteil bestandener Restore-Tests
Intervall: quartalsweise
Backup-Fenster-Überschreitung
Läufe außerhalb des geplanten Fensters
Intervall: monatlich
Nächste Schritte
Ergänze jetzt die konkrete Entscheidung zu welche datenklassen gesichert werden inkl. Verantwortlichen, Datum und Verweis auf backup-reports und fehlermeldungen.
Auf „Go-Live Checkliste“ als Nächstes besonders klar machen: welche backup-jobs, zeitfenster und aufbewahrung im Standardfall gelten und welche Ausnahmen befristet sind.