Capacity & Performance

Basisstandard für Kapazitätsplanung und Performance-Baselines von Web-, DB- und LMS-Systemen.

Betrieb Runbook Standard Test → Abnahme → Prod Rollback mitdenken

Kurz erklärt

Diese Seite beschreibt den Arbeitsstandard für Capacity & Performance – mit Fokus auf konkrete Entscheidungen statt allgemeiner Leitlinien.

Zentral sind hier vor allem welche kpis als performance-ziel gelten und wann skaliert oder optimiert wird, damit Teams denselben Maßstab anwenden.

Nachvollziehbar wird der Standard erst durch verlinkte Nachweise wie messreihen / dashboards und durch dokumentierte Grenzfälle/Ausnahmen.

PraxisfokusThemenspezifischPrüfbar

Wann diese Seite hilft

Typische Situationen, in denen diese Seite als Arbeitsdokument Mehrwert bringt – und wo eine andere Doku passender ist.

Typische Einsätze

  • wenn bei Capacity & Performance technische Standards zu lastprofile, engpässe und baselines verbindlich dokumentiert werden müssen
  • wenn Teamwechsel/Vertretung denselben Ablauf für welche kpis als performance-ziel gelten sicher ausführen soll
  • wenn Störungen oder Changes zeigen, dass Nachweise wie messreihen / dashboards bisher fehlen
  • wenn Konfig- oder Betriebsabweichungen (z. B. nur infrastrukturwerte statt user-sicht gemessen) wiederholt auftreten

Eher nicht passend bei

  • wenn es bei Capacity & Performance nur um einen einmaligen Einzelfall ohne Standardisierungsbedarf geht
  • wenn ein detailliertes Projektticket oder eine technische Schritt-für-Schritt-Anleitung gepflegt werden soll

Empfohlener Ablauf

Pragmatische Reihenfolge, die in der Praxis funktioniert – vom Scope bis zum Review.

  1. Ist-Stand und Scope für Capacity & Performance erfassen, inklusive lastprofile, engpässe und baselines und kritischer Abhängigkeiten.
  2. Sollzustand / Standards festlegen; wichtig sind Entscheidungen zu welche kpis als performance-ziel gelten.
  3. Änderungen kontrolliert testen (Staging, Testsystem oder Checkliste) und Ergebnis dokumentieren.
  4. Produktiv umsetzen, Nachtests durchführen und messreihen / dashboards + benchmarkprotokolle verlinken.
  5. Monitoring/Reviews auswerten und wiederkehrende Befunde wie „nur Infrastrukturwerte statt User-Sicht gemessen“ in den Standard einarbeiten.

Entscheidungsregeln

Hinweis: Gemeinsame Doku-Standards stehen in der Leitlinie. Diese Seite hält nur fest, was bei Capacity & Performance fachlich oder technisch entschieden wurde. Zentrale Leitlinie.

Capacity & Performance ist gut dokumentiert, wenn Regeln, Grenzfälle und Nachweise so konkret sind, dass Teams damit ohne Zusatzabsprachen arbeiten können.

Entscheidungsrahmen

Für Capacity & Performance zuerst den Anwendungsbereich konkret machen: Lastprofile, Engpässe und Baselines.

Verantwortung

Entscheidungen zu welche kpis als performance-ziel gelten und wann skaliert oder optimiert wird nicht implizit lassen, sondern Rollen und Freigaben explizit benennen.

Abweichungsregeln

Ausnahmen nur zulassen, wenn sie den Standard nicht aufweichen; besonders relevant sind hier systemparameter und caching.

Review-Auslöser

Prüfbar ist die Regel erst, wenn messreihen / dashboards und benchmarkprotokolle sauber verlinkt sind.

Was dokumentiert werden soll

Hier nur die spezifischen Inhalte zu Capacity & Performance pflegen; allgemeine Doku-Regeln bleiben in der zentralen Leitlinie. Zentrale Leitlinie.

Die Seite ist dann gut, wenn eine Vertretung den Standard anwenden oder prüfen kann, ohne erst Personenwissen einsammeln zu müssen.

Kontext

Begriffe, Scope und Grenzen zu Capacity & Performance konkretisieren – inklusive lastprofile, engpässe und baselines.

Umsetzungsvorgaben

Den Standard so notieren, dass welche kpis als performance-ziel gelten und welche tests lastspitzen abdecken eindeutig entschieden sind.

Prüfpfad

Artefakte direkt nennen und verlinken: Messreihen / Dashboards, Benchmarkprotokolle, Optimierungs-Changes.

Offene Punkte / Ausnahmen

Aktive Ausnahmen, letzte Änderung und nächster Review gehören auf die Seite – besonders bei Themen mit systemparameter und caching.

Typische Stolperfallen

Pflege hier echte Fallstricke aus der Praxis von Capacity & Performance; allgemeine Hinweise gehören in die zentrale Leitlinie. Zentrale Leitlinie.

  • Umfang driftet: nur Infrastrukturwerte statt User-Sicht gemessen.
  • Regel bleibt abstrakt: Baseline fehlt vor Optimierung.
  • Nachweis fehlt: Peak-Zeiten werden nicht getestet.
  • Ausnahme entgleist: Ist-Stand ist nur auf Systemen dokumentiert.
Tipp: Lieber 3 konkrete Beobachtungen aus echten Fällen dokumentieren als eine lange allgemeine Liste.

Prüfung & Pflege

Prüfe diese Seite gegen reale Vorgänge zu Capacity & Performance – nicht nur gegen den Wortlaut. Entscheidend ist, ob Standard, Ausnahmen und Nachweise im Alltag tragen.

  • Passen Ziele zu realen Lastmustern?
  • Wurden Änderungen gemessen verglichen?
  • Gibt es neue Engpässe?
  • Passt der Ablauf noch zur Systemlandschaft?

Prüf-Fokus für „Capacity & Performance“: Performance; prüfe dabei insbesondere lastprofile, engpässe und baselines.

Sinnvolle Kennzahlen

Wenige Kennzahlen genügen – wichtig ist, dass sie Entscheidungen oder Verbesserungen auslösen.

Für „Capacity & Performance“ Kennzahlen direkt an welche kpis als performance-ziel gelten und die häufigsten Praxisrisiken koppeln.

P95 Antwortzeit

Antwortzeit in kritischen Nutzungsfenstern

Intervall: monatlich

Peak-Auslastung

Auslastung in Lastspitzen pro Ressource

Intervall: monatlich

Performance-Incidents

Störungen mit Performance-Bezug

Intervall: monatlich

Nächste Schritte

Ergänze jetzt die konkrete Entscheidung zu welche kpis als performance-ziel gelten inkl. Verantwortlichen, Datum und Verweis auf messreihen / dashboards.

Auf „Capacity & Performance“ als Nächstes besonders klar machen: welche lastprofile, engpässe und baselines im Standardfall gelten und welche Ausnahmen befristet sind.