Barrierearme Kursinhalte
Leitlinien für verständliche, barrierearme Inhalte: Kontrast, Alternativtexte, Struktur und Medien.
Kurz erklärt
Diese Seite beschreibt den Arbeitsstandard für Barrierearme Kursinhalte – mit Fokus auf konkrete Entscheidungen statt allgemeiner Leitlinien.
Zentral sind hier vor allem genehmigungsweg nach zugriffstyp und trennung von owner, reviewer und ausführung, damit Teams denselben Maßstab anwenden.
Nachvollziehbar wird der Standard erst durch verlinkte Nachweise wie antrags-tickets mit begründung und durch dokumentierte Grenzfälle/Ausnahmen.
Wann diese Seite hilft
Typische Situationen, in denen diese Seite als Arbeitsdokument Mehrwert bringt – und wo eine andere Doku passender ist.
Typische Einsätze
- wenn Barrierearme Kursinhalte als wiederverwendbarer Moodle-Standard mit klaren Vorgaben zu rollenprofile und berechtigungsgruppen dienen soll
- wenn Autor:innen/Trainer:innen bei genehmigungsweg nach zugriffstyp uneinheitlich arbeiten
- wenn Qualitätssicherung und Freigaben mit antrags-tickets mit begründung nachvollziehbar dokumentiert werden sollen
- wenn Support- oder Kursfeedback auf einen typischen Stolperpunkt hindeutet (z. B. sammelrollen wachsen ohne owner weiter)
Eher nicht passend bei
- wenn es bei Barrierearme Kursinhalte nur um einen einmaligen Einzelfall ohne Standardisierungsbedarf geht
- wenn ein detailliertes Projektticket oder eine technische Schritt-für-Schritt-Anleitung gepflegt werden soll
Empfohlener Ablauf
Pragmatische Reihenfolge, die in der Praxis funktioniert – vom Scope bis zum Review.
- Use Case und Zielgruppe von Barrierearme Kursinhalte kurz beschreiben; daraus Scope und erwartetes Lernergebnis ableiten.
- Standardaufbau/-konfiguration festlegen, insbesondere genehmigungsweg nach zugriffstyp und trennung von owner, reviewer und ausführung.
- Mit Testnutzer oder Referenzkurs prüfen, ob rollenprofile und berechtigungsgruppen in der Praxis funktionieren.
- Qualitätssicherung/Freigabe durchführen und Artefakte wie antrags-tickets mit begründung verlinken.
- Nach Livegang Rückmeldungen auswerten und Fehlerbilder wie „Sammelrollen wachsen ohne Owner weiter“ als Stolperfalle ergänzen.
Entscheidungsregeln
Barrierearme Kursinhalte ist gut dokumentiert, wenn Regeln, Grenzfälle und Nachweise so konkret sind, dass Teams damit ohne Zusatzabsprachen arbeiten können.
Geltung
Für Barrierearme Kursinhalte zuerst den Anwendungsbereich konkret machen: Rollenprofile und Berechtigungsgruppen.
Prioritäten
Entscheidungen zu genehmigungsweg nach zugriffstyp und trennung von owner, reviewer und ausführung nicht implizit lassen, sondern Rollen und Freigaben explizit benennen.
Ausnahmen
Ausnahmen nur zulassen, wenn sie den Standard nicht aufweichen; besonders relevant sind hier privilegierte konten und admin-rechte.
Nachweislogik
Prüfbar ist die Regel erst, wenn antrags-tickets mit begründung und freigabeprotokolle / genehmigungen sauber verlinkt sind.
Was dokumentiert werden soll
Hier nur die spezifischen Inhalte zu Barrierearme Kursinhalte pflegen; allgemeine Doku-Regeln bleiben in der zentralen Leitlinie. Zentrale Leitlinie.
Die Seite ist dann gut, wenn eine Vertretung den Standard anwenden oder prüfen kann, ohne erst Personenwissen einsammeln zu müssen.
Scope & Begriffe
Begriffe, Scope und Grenzen zu Barrierearme Kursinhalte konkretisieren – inklusive rollenprofile und berechtigungsgruppen.
Verbindliche Regeln
Den Standard so notieren, dass genehmigungsweg nach zugriffstyp und rezertifizierungsintervall je systemklasse eindeutig entschieden sind.
Nachweise & Ablage
Artefakte direkt nennen und verlinken: Antrags-Tickets mit Begründung, Freigabeprotokolle / Genehmigungen, Rezertifizierungsreport und Entzugsnachweise.
Ausnahmen & Historie
Aktive Ausnahmen, letzte Änderung und nächster Review gehören auf die Seite – besonders bei Themen mit privilegierte konten und admin-rechte.
Typische Stolperfallen
Pflege hier echte Fallstricke aus der Praxis von Barrierearme Kursinhalte; allgemeine Hinweise gehören in die zentrale Leitlinie. Zentrale Leitlinie.
- Umfang driftet: Sammelrollen wachsen ohne Owner weiter.
- Regel bleibt abstrakt: temporäre Zugriffe laufen ohne Enddatum weiter.
- Nachweis fehlt: Admin-Rechte werden im Ticket nur informell abgestimmt.
- Ausnahme entgleist: Kurs wird aus Altbestand kopiert ohne Bereinigung.
Moodle-Referenz (offizielle Doku 5.1)
Kurze Verweise auf die offizielle Moodle-Dokumentation für Barrierearme Kursinhalte. So bleibt diese Seite AFANDI-spezifisch und vermeidet doppelte Grundlagen.
Offizielle Referenzen
Dokumentationsfokus
- Medien- und Dateiformate so dokumentieren, dass Alternativen/Transkripte/Lesbarkeit geprüft werden können.
- UI-Pfad, Rolle und Testfall explizit notieren (nicht nur den gewünschten Endzustand).
- Abweichungen von AFANDI-Standards separat markieren, damit Updates leichter reviewbar bleiben.
Prüfung & Pflege
Prüfe diese Seite gegen reale Vorgänge zu Barrierearme Kursinhalte – nicht nur gegen den Wortlaut. Entscheidend ist, ob Standard, Ausnahmen und Nachweise im Alltag tragen.
- Stimmen Rollenprofile noch mit der Realität überein?
- Wurden temporäre Freigaben fristgerecht beendet?
- Sind Rezertifizierungen pro Systemklasse nachweisbar?
- Passt die Struktur zum Lernziel?
Prüf-Fokus für „Barrierearme Kursinhalte“: Kursgestaltung; prüfe dabei insbesondere rollenprofile und berechtigungsgruppen.
Sinnvolle Kennzahlen
Wenige Kennzahlen genügen – wichtig ist, dass sie Entscheidungen oder Verbesserungen auslösen.
Für „Barrierearme Kursinhalte“ Kennzahlen direkt an genehmigungsweg nach zugriffstyp und die häufigsten Praxisrisiken koppeln.
Freigabedauer
Median von Antrag bis erteilter oder abgelehnter Freigabe
Intervall: monatlich
Offene Ausnahmezugriffe
Anzahl befristeter Zugriffe ohne fristgerechtes Ende
Intervall: monatlich
Rezertifizierungsquote
Anteil termingerecht abgeschlossener Access-Reviews
Intervall: quartalsweise
Nächste Schritte
Ergänze jetzt die konkrete Entscheidung zu genehmigungsweg nach zugriffstyp inkl. Verantwortlichen, Datum und Verweis auf antrags-tickets mit begründung.
Auf „Barrierearme Kursinhalte“ als Nächstes besonders klar machen: welche rollenprofile und berechtigungsgruppen im Standardfall gelten und welche Ausnahmen befristet sind.